ROI-Messung
Vielleicht wurden hier nur einige wenig hilfreiche Beispiele ausgewählt. Vielleicht ist die ROI-Messung von Online-Videos und VideoAds auch in den USA einfach auch noch nicht so weit entwickelt.
Die Antworten auf die Frage „How do you measure ROI on online video?“ sind in jedem Fall sehr unterschiedlich und zeigen, dass nicht alle Unternehmen hier auf dem gleichen Entwicklungsstand sind.
Video wird zur bedeutendsten Werbeform im Netz werden
Eine Umfrage der FOMA unter 19 Agenturvertretern, der FOMA Trendmonitor 2009, belegt erneut, welche Bedeutung die Videowerbung im Internet heute schon hat und Zukunft haben wird. 2014 werden VideoAds die bedeutendste Werbeform sein.
Das größte Problem bei der Video-Werbung stellt demnach noch die zeitbezogene Messung dar. Neben dem Pricing (der TKP ist ja immer zu hoch), wird dies von den Agenturvertretern am häufigsten als Kritikpunkt genannt.
Wirkungsnachweis und Umfeldqualität geben dagegen den geringsten Anlass zur Kritik. Eine schöne Bestätigung für all die Werbewirkungsstudien der letzten beiden Jahre.
Links
In der rechten Spalte des Blogs sammle ich unter „Links“ nun zusätzlich einige Verweise zum Thema Online-Video. Diese Links führen zu Websites oder Artikeln, die mir interessant erscheinen, aber nicht unbedingt in einem Blogeintrag aufgegriffen werden.
Dank delicious werden hier immer mal wieder neue Links erscheinen.
Lesen! im Internet gescheitert
Ich dachte eigentlich, ich hätte mal einen Beitrag geschrieben zur Hoffnungslosigkeit des Vorhabens von Elke Heidenreich, ihre Büchersendung „Lesen!“ nach dem ZDF-Rauswurf im Internet fortzusetzen. Hab ich aber offenbar nicht getan.
Dennoch ist jetzt das erwartete Ergebnis eingetreten: Zu wenige Zuschauer im Online-Video-Angebot. Dafür gibt es viele logische Ursachen: Keine wirkliche Werbung für das Formt, kein zufälliger Zapping-Traffic, eine Vielzahl von Buch-Besprechungsangeboten im Web (wenn auch ohne Video), und vor allem: Die falsche Zielgruppe. Dass der ZDF-Buchsendungszuschauer eher älter und somit eher weniger Online-Video-affin ist, überrascht nunmal nur die wirklich Naiven.
Vom Bürgermedium zum Übertragungsweg für professionelle Anbieter
Spiegel Online greift heute einen Gedanken auf, den ich auch schon des Öfteren hatte. Wie bei vielen anderen Medien werden neue Techniken, in diesem Fall Online-Video-Plattformen, von privaten Inhalteanbietern etabliert. Und später dann von den professionellen Inhalten verdrängt bzw. in Nischen abgeschoben. Vom User Generated Content zu Professional Content.
Für YouTube stellt Spiegel Online fest:
15 der Top-20-Videos im Oktober sind Musikclips. (Quelle)
Nette Geste von YouTube?
Auf den Medientagen München wurde wieder einmal viel über Google geklagt. Dabei ist zumindest das Tochterunternehmen YouTube gar nicht soooo böse. Immerhin lassen sie die Videoportal-Konkurrenz von Clipfish (gehört zu RTL) auf der eigenen Seite werben.
Ist doch eigentlich ganz nett, oder? Kann man sich aber auch nur erlauben, wenn man mehr als vier mal so viele Video-Nutzer hat wie die beworbene Konkurrenz.
Beispiele für Online-Video-Ads
Eine nette kleine Übersicht über gut gemachte Online-Video-Ads bieten die Kollegen des IAB UK (Internet Advertising Bureau) an. Unter iabvideo.com finden sich unter anderem Beispiele für Pre-, Mid- und PostRolls. Daneben auch virale Spots, auch der relativ bekannte T-Mobile Dance.
Fazit: Eine interessante kleine Sammlung, die allerdings noch wachsen sollte.
Das sagen die Experten
Wie denken eigentlich die Marketing-Verantwortlichen über Online-Video? Was setzten sie wofür ein? Und welche Ziele verfolgen Sie mit Online-Videos? TurnHere, ein Unternehmen, das sich mit Video-Produktion und -werbung beschäftigt, hat eine Expertenbefragung zum Thema Online-Video durchgeführt.
YouTube-Werbeformate
Wer schon immer mal wissen wollte, was sich hinter den merkwürdigen Bezeichnungen der Werbeformate auf YouTube verbirgt, dem kann nun geholfen werden: Mit einer speziellen Übersicht.
Einige Formate waren mir auch unbekannt bzw. konnte ich mit den Begriffen nicht wirklich etwas anfangen.
Interessante Einblicke in das YuMe-Netzwerk
Das Video-Netzwerk YuMe hat ein paar Daten zu den Videoabrufen im eigenen Netzwerk in den ersten drei Quartalen 2009 veröffentlicht. Die Daten stammen von über 500 Publishern, die auf die YuMe-Technik zurückgreifen. Ich finde es erstaunlich aber auch begrüßenswert, dass YuMe diese Daten veröffentlicht.


