Online-Video-Blog

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Bezahlen eher für Video als für Print

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Eine neue Studie von SevenOne Media und mindline media aus der Reihe “Medien Radar” widmet sich der Video-Nutzung über verschiedene Übertragungswege, darunter natürlich diverse Online-Video-Angebote. Es geht also nicht um YouTube & Co., sondern um wirkliche Videotheken im Web, wie z.B. Maxdome.

Ergebnis: Immerhin 19% der Onliner nutzen bereits mind. monatlich das Angebot einer Online-Videothek.  Verglichen mit den 32%, die immer noch ganz klassisch in die Videothek vor Ort gehen, ist das ein sehr hoher Wert. Natürlich sind es die jungen, besser gebildeten Männer, die Online-Videotheken am häufigsten nutzen.

Neben Nutzungsmotiven (Öffnungszeiten) und Nicht-Nutzungsmotiven (PC-Monitor) wird auch das Thema Zahlungsbereitschaft untersucht. So sind 80% bereit, für Online-Videos auch Geld zu bezahlen.

Ein kleiner Seitenhieb gegen Print fällt einem TV- und Online-Vermarkter auch nicht schwer: Die Nutzung von kostenpflichtigen Print-Angeboten im Web ist mit 11% deutlich niedriger. Gerade auch im Vergleich zum klassischen Kauf der Print-Inhalte am Kiosk (84%).

Die Studie kann hier heruntergeladen werden.

Written by Bernd Vehlow

12. März 2010 at 23:39

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“And Then There Was Salsa”

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Ein neues Beispiel für eine großartige Umsetzung von Online-Video-Ads: “And Then There Was Salsa” von Frito Lay Dips auf Vimeo. Unbedingt auf das Bild klicken!

Screenshot: vimeo

Screenshot: vimeo

Written by Bernd Vehlow

1. März 2010 at 20:45

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Nielsen: Online-Video ersetzt Videorekorder

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Nielsen liefert neue Daten zu den Nutzungsmotiven von Online-Video bzw., zur Nutzung von TV-Content via Internet. Hauptargumente für Online-Videos sind demnach Funktionen, die früher von einem Video-Rekorder abgedeckt wurden: TV-Sendungen werden im Web gesehen, wenn eine (54%) oder mehrere (47%) Folgen einer Sendung verpasst wurden.

Was die Arbeitgeber wenig freuen dürfte: Immerhin 12% sehen TV-Videos im Internet während der Arbeit.

Im gleichen Blog-Artikel betrachtet Nielsen auch noch die Werbewirkung und das gemeinsame Video-Sehen im Internet. Bei letzterem findet Nielsen wenig überraschend heraus, dass Online-Video vor allem alleine am PC gesehen werden. Die Ergebnisse zum Thema Werbewirkung von Online-Video werden leider ohne weitere Informationen präsentiert. Da es hierzu auch Studien gibt, die zu ganz anderen Ergebnissen kommen, spare ich mir eine tiefere Betrachtung (es werden auch nur Ergebnisse für die Produktkategorie “Food & Beverages” präsentiert).

Written by Bernd Vehlow

14. Februar 2010 at 18:41

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PreRolls auf dem absteigenden Ast?

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Das Video-Netzwerk YuMe hat neue Daten zur Nutzung von VideoAds in ihrem Netzwerk veröffentlicht. Und die haben es in sich, denn: Die Abbruchrate bei PreRolls scheint im Jahr 2009 deutlich gesunken zu sein. Während im 1. Quartal noch 79% der 15-sekündigen PreRolls komplett gesehen wurden, ist die Zahl bis zum vierten Quartal gesunken auf nur noch 67%.

Was heißt das? Ganz einfach: Jeder Dritte sieht das VideoAd nicht komplett, sondern bricht es ab. Das hat zur Folge, dass auch der Content danach von einem Drittel gar nicht mehr gesehen wird. PreRolls scheinen also immer mehr Online-Video-Nutzer vom Video-Konsum abzuhalten.

Wenn das PreRoll-Ad 30 Sekunden lang war, haben im 4. Quartal 2009 sogar 38% das VideoAd abgebrochen. Zugleich sinkt bei beiden Video-Längen die Klickrate deutlich. Ich halte diese Kenngröße für nicht sehr relevant, aber auch diese Entwicklung muss beachtet werden.

Eventuell übertreiben es die Vermarkter derzeit mit PreRoll VideoAds. Kaum ein Webvideo, auch wenn es selbst nur wenige Minuten – wenn überhaupt so lange – läuft, kommt aktuell ohne PreRoll aus. Dass das die Nutzer zunehmend stört, klingt logisch. Vielleicht sollten die Werbetreibenden versuchen mit weniger aufdringlichen Videoformaten zu Arbeiten, zum Beispiel mit Video-Rectangles, um die junge Werbeform PreRoll nicht jetzt schon zum neuen “Pop-Up” unter den Werbemitteln zu machen.

Eine andere Studie von TubeMogul kommt zwar auf etwas niedrigere Abbruchraten, stellt aber fest, dass vor allem auf Websites von Zeitungen und Magazinen das PreRoll abgebrochen wird. Ich vermute, dass das an der Qualität des nachfolgenden Inhalts liegt: Für eine hochwertige TV-Sendung, z.B. auf der Website eines TV-Senders, akzeptieren die Nutzer wohl eher PreRolls.

Written by Bernd Vehlow

13. Februar 2010 at 19:04

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Zwei Zeitungs-Links

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Vielleicht etwas überraschend, aber heute gibt es hier zwei Links zu Webseiten von Print-Publikationen:

Written by Bernd Vehlow

28. Januar 2010 at 23:09

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12 Surprising Things Holding Back Online Video Advertising …

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… hat TechChrunch in einem Gastbeitrag aufgelistet. Einigen der 12 Punkte stimme ich zu, manchen auch nicht so sehr. Aber auf jeden Fall eine interessante Lektüre.

Written by Bernd Vehlow

19. Januar 2010 at 08:00

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Nielsen-Studie für smartclips

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Eine Nielsen-Studie für das Video-Network smartclip belegt erneut die Werbewirksamkeit von VideoAds. Spannender als dieser Beleg ist meines Erachtens allerdings, was aus der Studie nur auf den zweiten Blick ersichtlich wird: Die Probleme, die VideoAds als Werbeform noch haben:

  • “Der hohe Anteil an [Display-]Impressions zu Beginn der Kampagne führt zu einem schnellen Erreichen der durchschnittlichen Frequenz und Reichweite. Bei smartclip werden hingegen über den gesamten Zeitraum neue Personen erreicht.” – Mit anderen Worten: Ein schneller Reichweitenaufbau ist mit VideoAds, hier: PreRolls, nicht möglich.
  • “Hohe Netto-Reichweite und wenig Doppelkontakte: 70% der Personen, die ein Video-Werbemittel auf den smartclip Platzierungen gesehen haben, hatten nur einen Werbekontakt. …” – Die meisten User werden also nur einen Werbekontakt mit dem PreRoll haben. Viele Studien zeigen, dass die optimale Kontaktzahl höher liegt. Somit sind viele der PreRoll-Kontakte ineffektiv. Auch wenn die Studie schon eine positive Werbewirkung bei PreRolls feststellt: Was wäre möglich, wenn eine optimale Kontaktzahl erreicht wird?
  • “Bei den Personen, die nur über die smartclip Kampagne erreicht wurde befindet sich ein überproportional hoher Anteil an jungen Singles, Familien mit älteren Kindern sowie Paare, bei denen die Kinder bereits das Haus verlassen haben.” – Das alte PreRoll-Problem: Die attraktive Zielgruppe der Haushaltsführenden wird mit PreRolls nur schlecht erreicht.

Insgesamt – das zeigen auch die Brand Impact-Ergebnisse der Nielsen-Studie – ist eine Kombination aus VideoAds und “klassischen” DisplayAds am wirkungsvollsten. So wird die höhere Werbwirkung der VideoAds mit der höheren Kontaktzahl und dem schnelleren Reichweitenaufbau der DisplayAds kombiniert.

Schade, dass in der Studie nur Display und Video untersucht wurden. Mich würde noch interessieren, wie ein Werbemittel abschneidet, das Video im klassischen DisplayAd-Format zeigt.

Written by Bernd Vehlow

2. Januar 2010 at 12:39

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