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MidRolls – heute und vor einem Jahr

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Pre-Rolls sind etabliert und Wirkungsbelege liegen vor. Wo noch Aufklärungsbedarf ist, sind die Mid-Rolls. Hier sind die Kunden noch zurückhaltend, obwohl es dafür keinen Grund gibt. Das werden wir mit unserer Mid-Roll-Studie belegen.

Das schreibt IP Deutschland heute in eine Pressemitteilung zu einer Studie, die sie gemeinsam mit Xenion Interactive und isobar durchgeführt haben. So ist das aber nicht ganz richtig. Denn die Konkurrenz (SevenOne Media/Interactive) hat bereits vor einem Jahr mehrere Studien zum Thema MidRolls präsentiert, unter anderem auch auf der OMD. Zu finden hier und hier.

Insofern stimmt es vielleicht, dass Werbekunden noch zurückhaltend sind, wenn es um die Buchung von MidRolls geht. Der Aufklärungsbedarf wurde aber schon vor einem Jahr zu großen Teilen gedeckt – nur eben nicht von der IP Deutschland.

Ich bin gespannt, ob es darüber hinaus noch weitere Erkenntnisse zu MidRolls gibt. Das Thema Online-Werbeblock wird ja zumindest angeschnitten.

Disclaimer: Ich habe an den MidRoll-Studien von SevenOne Media im Jahr 2008 aktiv mitgearbeitet.

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Written by Bernd Vehlow

1. September 2009 at 21:22

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Quality Channel-Studie: Versuch gescheitert – inkl. NACHTRAG

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Der Spiegel-Online-Vermarkter Quality Channel hat auf der OMD eine Studie zur Werbewirkung von VideoAds vorgestellt. Und nicht nur das: Quality Channel hat versucht, die Werbewirkung eines VideoAds auf Spiegel Online mit der Werbewirkung eines Spots im Fernsehen zu vergleichen. Ein sehr interessanter Vergleich und ein spannender Versuch, Licht ins Dunkel zu bringen.

Aber: Der Versuch ist leider grandios gescheitert. Zunächst die Fakten. Laut Quality Channel hat das VideoAd im Internet eine viel höhere Werbewirkung als der TV-Spot. Getestet wurde das übrigens anhand eines Spots von „Odol-med 3„. Demnach erinnern sich gestützt 73 Prozent der Befragten an Odol-Werbung, wenn sie zuvor das VideoAd gesehen haben. Nach dem TV-Spot sind es gerade einmal 28 Prozent. Ungestützt erinnern sich nur drei Prozent der TV-Spot-Seher an Werbung für die Marke Odol. Nach Kontakt mit dem Online-Spot sind es dagegen 30 Prozent, also zehn mal so viele. Ähnliche Ergebnisse präsentiert Quality Channel auch für das Wiedererkennen und die Bewertung des Werbespots. Nachzulesen sind die Ergebnisse in diesem PDF.

Wer auf seiner Visitsenkarte „Media Planner“ stehen hat und hier aufhört zu lesen, wird vermutlich keinen Cent mehr in TV-Werbung investieren und stattdessen alles in Online-VideoAds investieren.

Wer weiterliest, wird das sicher nicht tun. Denn methodisch ist die Studie von Quality Channel so mangelhaft, dass die Ergebnisse nicht das Papier wert sind, auf dem sie stehen. Im einzelnen kann ich nicht nachvollziehen, wie ein Werbewirkungsforscher die folgenden Punkte außer Acht lassen kann: Den Rest des Beitrags lesen »

Written by Bernd Vehlow

29. September 2008 at 23:00

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US-Online-Video-Werbung ist Europa voraus

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Einen etwas älteren Blog-Eintrag von Nate Elliot (JupiterResearch) möchte ich hier auch noch verlinken. Er vergleicht hier die VideoAds auf der Website eines relativ kleinen amerikanischen TV-Senders (13-WHAM) mit den VideoAd-Einbindungen auf europäischen Websites. Explizit nennt er allerdings nur Virgin Media und MTV3 aus Finnland.

Der Blog-Eintrag ist aus dem Januar 2008. Und in gewisser Weise hat er sicher recht: Wenn ich die VideoAds auf hulu & Co. sehe, ist das schon ein anderes Niveau als das, was auf europäischen TV-Websites zu sehen ist. Teilweise werden die einzelnen VideoAds innerhalb einer Sendung an einen Werbekunden verkauft, der dann auch noch mit Bannern über dem Video wirbt. Das ganze wird dann als Sponsoring der Sendung verpackt. Enger kann die Verbindung zwischen Video und VideoAd kaum sein.

Ich glaube aber dennoch, dass sich seit Januar schon einiges in Europa getan hat. Die VideoAds auf deutschen Websites werden mehr und besser, die Werbemöglichkeiten vielseitiger. Inzwischen bieten SevenOne Interactive und IP Deutschland MidRolls an. Auch die Werbewirkungsstudien zu diesem Thema werden mehr und auf der OMD werden VideoAds sicher erneut eine wichtige Rolle spielen.

Vielleicht ist es an der Zeit, dass die Kreativen und die Mediaagenturen diese Werbeform entdecken, die Kombination aus Video und Klick nutzen und neue Ideen hervorbringen?

Written by Bernd Vehlow

21. Juni 2008 at 12:30

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TOMORROW FOCUS: Werbewirkung von Online Video Ads

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Auf der OMD 2007 wurden jede Menge Studien zum Thema Werbewirkung von VideoAds präsentiert. In loser Reihenfolge möchte ich sie hier zusammenfassen. Den Auftakt macht TOMORROW FOCUS mit der Studie „Werbewirkung von Online Video Ads“.

Im Zentrum der Studie steht die klassische Fragestellung „Welche Werbewirkung erzielen Video Ads“ und zwar im Vergleich mit Standard-Werbeformen sowie in Kombination mit Standard-Werbeformen. Getestet wurde die Werbewirkung anhand einer Kampagne für den „SONY Blu-ray Disc Player“. Daher würde ich keine allgemeingültigen Ergebnisse erwarten, es ist eben nur eine spezielle Kampagne. Also eher eine Case Study. Aber die ist in jedem Fall gut gemacht.

Die Ergebnisse sind eindeutig: Bekanntheit, Werbeerinnerung, Bewertung der Werbung und das Produktinteresse sind bei VideoAds höher als bei klassischer Online-Werbung. Und die Ergebnisse für die Verbindung aus zwei Werbemitteln, nämlich VideoAd und klassischer Werbeform, sind noch etwas besser. Allerdings sind die Unterschiede zwischen VideoAd und VideoAd plus Standardwerbeform nur gering. Ausnahme ist die ungestützte Werbeerinnerung. BTW: Wurde die gestützte Werbeerinnerung nicht abgefragt?

Fazit der Studie: „Online Werbung wirkt. Und Online Video Ads wirken noch besser!“

Download der Studie.

Written by Bernd Vehlow

15. Juni 2008 at 19:34

Veröffentlicht in Studie, Werbung

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